Forschungsverbund 'Prävention und Rehabilitation für Mütter und Kinder'
Die Ziele des Forschungsverbundes sind die Einführung von Qualitätssicherung und das Betreiben von Grundlagenforschung. Unter der Beteiligung der Träger und Institutionen der Müttergenesung und von Rehabilitationseinrichtungen für Mütter und Kinder wurde der Forschungsverbund an der Medizinischen Hochschule Hannover 1996 gegründet. Ca. 50 Rehabilitationseinrichtungen und Therapiezentren für Mütter und Kinder arbeiten inzwischen in diesem Forschungsverbund zusammen, um Grundlagenforschung zur Effektivität von Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Kinder zu betreiben und um Qualitätssicherung in den beteiligten Einrichtungen einzuführen.
Mütterspezifische Belastungen - Gesundheitsstörungen - Krankheiten Das Leitsyndrom zur Begutachtung und Indikationsstellung von Mütter- und Mütter-Kind-Kuren Dr. Jürgen Collatz VWB - Verlag für Wissenschaft und Bildung ISBN 3-86135-280-X
Buch Dr. Jürgen Collatz - Mütterspezifische Belastungen ... - S. 67: "Ebenso muß den Effizienzgesichtspunkten der Mütterkuren mehr Bedeutung beigemessen werden. So verringerte sich die Medikamenten- und Psychopharmakaanteil nach den Kuren dramatisch um über 50%. Ebenso sanken die Arztbesuche bis zu einem Halben Jahr nach der Kur, um über 60 % ab. Darüber hinaus ist eindeutig, daß jede Mutter mit mehreren Kindern, die den Familien erhalten bleibt, eine erhebliche Kostenersparnis bedeutet." ...
Hausinterne Analyse
Zur Qualitätssicherung werden unsere Kurgäste unmittelbar nach der Kur und in längeren Abständen zur Nachhaltigkeit der gesundheitlichen und psychosozialen Ressourcenverbesserungen befragt. Im Juli und August 2005 fand eine telefonische Analyse von 474 Müttern der Jahrgänge 2000 / 2001 statt, die zufällig aus dem Gesamtbestand der Kurgäste ausgewählt wurden.
Von den befragten Personen hatte die damalige Kur bis heute bei 308 Müttern und Kindern, beziehungsweise in 60 Fällen bei einem Kurgast eine positive Wirkung. Damit konnte in 78 % der Kuraufenthalte eine Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes nachhaltig erreicht werden. Download der Analyseergebnisse [85 KB]